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Verordnung (EU) Nr. 1286/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. November 2014 über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIP)

Diese Verordnung legt einheitliche Vorschriften für das Format und den Inhalt des Basisinformationsblatts, das von Herstellern von verpackten Anlageprodukten für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukten (packaged retail and insurance-based investment products — im Folgenden „PRIIP“) abzufassen ist, sowie für die Bereitstellung des Basisinformationsblatts an Kleinanleger fest, um Kleinanlegern zu ermöglichen, die grundlegenden Merkmale und Risiken von PRIIP zu verstehen und zu vergleichen.

© EUR-Lex / eur-lex.europa.eu 

Konsolidierte Fassung:
Die konsolidierte Fassung der PRIIP-Verordnung vom 24. Dezember 2016 finden Sie hier: DE / EN.

Urheberschaft: Europäischer Rat / Parlament
Land: Europa
Kategorie: Verordnung EU
Status: in Kraft
Rubrik
Rubrikenübergreifende Regulierung
Anleger-/Verbraucherschutz
Investmentregulierung
Vertriebsvorschriften
Adressaten
Asset Manager
Aufsichtsbehörden
Banken
Capital Markets, Compliance, Recht, Vertrieb
Symbolische Darstellung der Relevanz als rote Ampel
Diese Verordnung legt einheitliche Vorschriften für das Format und den Inhalt des Basisinformationsblatts, das von Herstellern von PRIIPs abzufassen ist, sowie für die Bereitstellung des Basisinformationsblatts an Kleinanleger fest, um Kleinanlegern zu ermöglichen, die grundlegenden Merkmale und Risiken von PRIIP zu verstehen und zu vergleichen. Daher müssen Hersteller der PRIIPs ein Basisinformationsblatt anfertigen und veröffentlichen, bevor sie Kleinanlegern das PRIIP anbieten können.
Kapitalmarktteilnehmer
Anlageberater
Symbolische Darstellung der Relevanz als rote Ampel
Diese Verordnung legt einheitliche Vorschriften für das Format und den Inhalt des Basisinformationsblatts, das von Herstellern von PRIIPs abzufassen ist, sowie für die Bereitstellung des Basisinformationsblatts an Kleinanleger fest, um Kleinanlegern zu ermöglichen, die grundlegenden Merkmale und Risiken von PRIIP zu verstehen und zu vergleichen. Daher müssen Hersteller der PRIIPs ein Basisinformationsblatt anfertigen und veröffentlichen, bevor sie Kleinanlegern das PRIIP anbieten können.
Versicherungen
Verabschiedung
26.11.2014
Datum
09.12.2014
Inkrafttreten
29.12.2014
Letzte Änderung
13.12.2014
(Rechts-)Grundlage für weitere Rechtsakte/Dokumente

22.08.2019  –  Merkblatt der BaFin: Ausstattungsmerkmale von Unternehmensanleihen

03.07.2019  –  Del. VO der Kommission: Anpassung der Übergangsregelung für PRIIP-Hersteller (Entwurf)

14.05.2019  –  Schreiben der Kommission: Antwort an die ESAs bzgl. des Anwendungsbereichs der PRIIPs

20.02.2019  -  Briefing des ECON: Durchführungsmaßnahmen hinsichtlich PRIIPs

02.01.2019  –  Merkblatt der BaFin: Informationsblatt zum Fachverfahren PRIIPs-VO

29.10.2016  –  Del. VO der Kommission: Produktintervention

12.04.2017  –  Del. VO der Kommission: RTS zur Ausgestaltung des KIDs

08.11.2018  –  Konsultation der ESAs: Änderungen der RTS zur Ausgestaltung des KID unter PRIIPs

19.07.2018  –  Schreiben der ESAs: Auswirkungen der Unsicherheiten bzgl. des Anwendungsbereichs der PRIIPs-VO

07.07.2017  –  Guidelines der Kommission: Anwendung der PRIIP-Verordnung / KID

04.07.2017  -  Q&A der ESAs: Anwendung der PRIIP-Verordnung / KID

16.08.2017  -  Flussdiagramm der ESAs: Rendite- und Risikoberechnung

28.07.2017  –  Technischer Ratschlag der ESAs: PRIIPs mit ökologischen oder sozialen Zielen / EOS PRIIPs

20.02.2015  –  Empfehlung der SMSG: Basisinformationsblatt zu PRIIPS

15.05.2017  –  Fachartikel der BaFin: Basisinformationsblatt / PRIIPs

17.08.2015  –  Fachartikel der BaFin: Das Basisinformationsblatt nach der PRIIPs-Verordnung

03.07.2017  -  Templates der EFAMA: Informationsaustausch unter der PRIIPs

Geänderte/aufgehobene Rechtsakte/Dokumente
Dokument geändert/ersetzt durch
Nationale Umsetzung (Gesetze, Verordnungen)
Sonstige verbundene Dokumente

Management Summary

Hintergrund:

Die Finanzkrise von 2007/2008 hat verdeutlicht, dass Kleinanleger und nichtprofessionelle Anleger häufig kein ausreichendes Verständnis für die Komplexität der Finanzprodukte hatten, in die sie investiert haben. Die Europäische Union ist diese Unzulänglichkeiten durch Stärkung der Regeln für die den Anlegern in Finanzprodukte vorzulegenden Informationen angegangen.

Zweck:

Diese Verordnung verpflichtet Hersteller und Verkäufer von Anlageprodukten, Anlegern Basisinformationsblätter über die Produkte vorzulegen. Ziel ist es, Kleinanlegern zu ermöglichen, die grundlegenden Merkmale und Risiken dieser Produkte zu verstehen und zu vergleichen.

Zentrale Inhalte:

Basisinformationen für Kleinanleger

Der Hersteller eines Anlageprodukts, das für den Verkauf an Kleinanleger und nichtprofessionelle Anleger vorgesehen ist, muss ein „Basisinformationsblatt“ bezüglich dieses Produkts vorlegen. Die Verkäufer und Berater für diese Anlageprodukte müssen dem Anleger das Basisinformationsblatt vor Vertragsabschluss vorlegen. Das Basisinformationsblatt umfasst höchstens drei Seiten und enthält die wesentlichen Informationen über ein Produkt, die Anleger benötigen, um eine fundierte Anlageentscheidung zu treffen. 

Das Basisinformationsblatt enthält folgende Angaben:

  • den Namen des Produkts und die Identität des Herstellers;
  • die Art von Anlegern, an die das Finanzprodukt vermarktet und verkauft werden soll;
  • das Risiko- und Renditeprofil des Finanzprodukts. Dieses umfasst einen Gesamtrisikoindikator, den möglichen höchsten Verlust an angelegtem Kapital und geeignete Performance-Szenarien des Produkts;
  • die mit einer Anlage in das Finanzprodukt verbundenen Kosten, die dem Kleinanleger entstehen;
  • Informationen darüber, wie und bei wem der Anleger eine Beschwerde über das Produkt oder über das Verhalten des Herstellers oder einer Person, die über das Produkt berät oder es verkauft, einlegen kann.

„Warnhinweis“ für Anlageprodukte, die schwer zu verstehen sind

Wenn ein Anlageprodukt sehr schwer zu verstehen ist, muss der Anbieter sicherstellen, dass das Basisinformationsblatt die folgende Warnung enthält: „Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.“

Anlageprodukte im Anwendungsbereich

Die Regeln gelten für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (auch unter der Abkürzung „PRIIP“ bekannt). Diese sind standardmäßige Anlageprodukte, die eine Bank üblicherweise ihren Kunden anbietet, um beispielsweise für ein bestimmtes Ziel wie den Hauskauf oder die Ausbildung eines Kindes zu sparen. Dazu gehören Investmentfonds, Versicherungsanlageprodukte, strukturierte Wertpapiere und strukturierte Termineinlagen.

Inkrafttreten:

Die Verordnung trat am 29. Dezember 2014 in Kraft und gilt ab dem 3. Januar 2018.

Neu in Regupedia: 27.05.2015
Letztes Update: 21.02.2019

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