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Richtlinie 2009/138/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und der Rückversicherungstätigkeit (Solvabilität II)

Die Europäische Kommission will die Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten im Hinblick auf die für Versicherungs- und Rückversicherungsgesellschaften geltenden Regeln harmonisieren, um die Aufnahme und Ausübung dieser Tätigkeiten zu erleichtern. Diese Richtlinie schafft einen Rechtsrahmen für diese Unternehmen und ermöglicht ihnen die Ausübung des Versicherungsgeschäfts im gesamten Binnenmarkt. 

Asset Manager, die Direktanlagen für Versicherungen verwalten, sind über die Outsourcing-Regelungen direkt von Solvency II betroffen. Auch für die Fonds in die Versicherungen investieren, ist Solvency II ein wichtiges Thema. Zum einen benötigen die Versicherungen für die hohen Reporting-Anforderungen, die Solvency II stellt, entsprechende Informationen über die Kapitalanlagen, zum anderen können eine passende Anlagestrategie und passende Produkte den Versicherungskunden helfen, ihre Eigenkapitalanforderungen besser zu steuern.

© EUR-Lex / eur-lex.europa.eu

Konsolidierte Fassung:

Die konsolidierte Fassung der Richtlinie vom 9. Juli 2018 finden Sie hier: DE / EN

Urheberschaft: Europäischer Rat / Parlament
Land: Europa
Kategorie: Richtlinie
Status: in Kraft
Rubrik
Versicherungsregulierung
Beaufsichtigung, Cross-Border/Passporting, Versicherungsvermittler, Berichts-/Meldepflichten, Sanierung und Abwicklung, Zulassung und Organisation, Eigenmittel, Kapitalanlagen, Risikomanagement
Adressaten
Versicherungen
Asset Manager
Verabschiedung
25.11.2009
Datum
17.12.2009
Inkrafttreten
06.01.2010
Nationale Umsetzung
31.03.2015
Letzte Änderung
30.12.2019
Geändert durch RL (EU) 2019/2177
(Rechts-)Grundlage für weitere Rechtsakte/Dokumente

06.03.2020  –  Rundschreiben der BaFin: MaGo für kleine Versicherungsunternehmen

02.03.2020  –  Urteil des EuGH: Verbundene Rechtssachen C-355/18 bis C-357/18 und C-479/18

13.02.2020  –  DVO der Kommission: Versicherungstechnische Rückstellungen und Basiseigenmittel (31.12.2019 bis 30.03.2020)

31.01.2020  –  Final Report der EIOPA: Leitlinien zum Outsourcing in die Cloud

18.12.2019  –  Konsultation der EIOPA: Überprüfung der Implementierung bzgl. der Offenlegung gemäß Solvency II

29.01.2020  –  Bericht der EIOPA: Risk Dashboard Januar 2020

28.01.2020  –  Bericht der EIOPA: Begrenzungen und Ausnahmen im Rahmen der aufsichtlichen Berichterstattung

17.12.2019  –  Del. VO der Kommission: Anwendungsbereich Look-Through-Ansatz / Überschwemmungsrisiko (Entwurf)

17.12.2019  –  Bericht der EIOPA: Langfristige Garantien und Maßnahmen zum Eigenkapitalrisiko (2019)

13.12.2019  –  Bericht der EIOPA: Gebrauch von Kapitalzuschlägen im Jahr 2018

12.12.2019  –  Konsultation der EIOPA: Leitlinien zur ICT-Sicherheit und -Governance

10.12.2019  –  DVO der Kommission: Verlustausgleichsfähigkeit latenter Steuern

10.12.2019  –  DVO der Kommission: Änderung der DVO zu Meldebögen für die Übermittlung von Informationen gem. Solvency II

14.11.2019  –  DVO der Kommission: Versicherungstechnische Rückstellungen und Basiseigenmittel (30.09.2019-30.12.2019)

06.11.2019  -  Q&A der EIOPA: Solvency II, IDD, Leitlinien zur Beschwerdebearbeitung

15.07.2019  –  Fachartikel der BaFin: Aufsicht über Nachrangdarlehen

09.07.2019  –  Konsultationspaket der EIOPA: Berichterstattung und öffentliche Bekanntmachung

11.02.2019  –  Call for Advice der Kommission an die EIOPA: Technische Ratschläge zur Überprüfung der Solvency II

18.12.2017  –  Bericht der EIOPA: Solvency and Financial Condition

27.06.2019  –  Bericht der Kommission: Anwendung der Richtlinie Solvabilität II

18.06.2019  –  Del. VO der Kommission: Änderung der Del. VO (EU) 2015/35 bzgl. Versicherungstätigkeit

13.06.2019  –  Veröffentlichung der EZB und EIOPA: Standards für Datenrevision

07.06.2019  –  Konsultation der ESAs: ITS über die Zuordnung von Bonitätsbeurteilungen externer Ratingagenturen

12.02.2018  –  Beschluss der EIOPA: Vergleichsstudie zur Markt- und Kreditrisikomodellierung

18.12.2018  –  Bericht der EIOPA: Langfristige Garantien und Maßnahmen zum Eigenkapitalrisiko (2018)

20.05.2019  –  Final Report der ESAs: ITS zur Zuordnung von Bonitätsbeurteilungen des Kreditrisikos durch ECAI

05.04.2019  –  FAQ der EIOPA: Solvency II

02.04.2019  -  Briefing des Parlaments: Überprüfung der Durchführungsmaßnahmen von Solvency II (PE 629.834) [EN]

18.03.2019  –  Information Request der EIOPA: Überprüfung der Maßnahmen zu langfristigen Garantien und Eigenkapitalrisiko

11.03.2019  –  Stellungnahme der EIOPA: Verhältnismäßigkeit in der Aufsicht über die Solvenzkapitalanforderung

31.07.2019  –  DVO der Kommission: Versicherungstechnische Rückstellungen und Basiseigenmittel (30.06.2019 bis 29.09.2019)

07.05.2019  –  DVO der Kommission: Versicherungstechnische Rückstellungen und Basiseigenmittel (31.03.2019 bis 29.06.2019)

30.04.2019  –  Technischer Ratschlag der EIOPA: Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in Solvency II und IDD

08.03.2019  –  Del. VO der Kommission: Änderung der Del. VO (EU) 2015/35 bzgl. Versicherungstätigkeit (Entwurf)

19.02.2019  –  Empfehlungen der EIOPA: Versicherungssektor im Hinblick auf den Brexit

08.02.2019  –  DVO der Kommission: Versicherungstechnische Rückstellungen und Basiseigenmittel (31.12.2018 bis 30.3.2019)

14.08.2018  –  Technische Dokumentation der EIOPA: Methodik zur Ableitung der risikofreien Zinsstruktur

28.02.2018  -  FAQ der EIOPA: Solvency Capital Requirement

08.03.2016  –  Informationsblatt der BaFin: Fachverfahren Versicherungsaufsicht – Solvency II

22.12.2017  –  Bericht der EIOPA: Anwendung der Gruppenaufsicht unter Solvency II

07.05.2015  –  Bericht der EIOPA: Personal- und Ressourcenbedarf unter RL 2009/138/EG

18.03.2016  –  Leitlinien der EIOPA: Aufsichts- und Lenkungsvorkehrungen

21.12.2018  –  Stellungnahme der EIOPA: Grenzüberschreitendes Versicherungsgeschäft und Beaufsichtigung

17.07.2018  –  Fachartikel der BaFin: Berechnung der Solvenzkapitalanforderung

27.02.2017  –  Bericht der EIOPA: Solvency II-Tools mit makroprudenziellen Auswirkungen

15.08.2017  –  Fachartikel der BaFin: Feldstudie zum Insurance Capital Standard (ICS)

16.01.2019  –  Fachartikel der BaFin: Berichterstattung zur Veränderungsanalyse

15.03.2019  –  Fachartikel der BaFin: Proportionalität in der Versicherungsaufsicht

18.12.2018  –  Fachartikel der BaFin: Ergebnisse des Stresstest 2018 von Versicherungsgruppen

17.09.2018  –  Fachartikel der BaFin: Qualitätsfortschritte beim Solvabilitäts- und Finanzbericht

16.10.2015  –  Merkblatt der BaFin: Hinweise zum Berichtswesen für Versicherer unter Solvency II

23.05.2014  –  Merkblatt der BaFin und der BuBa: Abgrenzung von Finanzkonglomeraten

04.12.2015  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Einforderbare Beträge aus Rückversicherungsverträgen

14.07.2017  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten

25.01.2019  –  Bericht der EIOPA: Ergebnisse der Peer Review zur Geeignetheit von Mitgliedern von Aufsichtsorganen

01.01.2019  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Einforderbare Beträge, Abrechnungsforderungen, Depotforderungen

04.12.2015  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Übergangsmaßnahmen bei Zinssätzen und versicherungstechn. Rückstellungen

28.03.2018  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Infrastrukturinvestitionen

04.07.2016  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Bilanzierung latenter Steuern

01.01.2016  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht

04.12.2015  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Bei Prämien einkalkulierter erwarteter Gewinn

04.12.2015  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr

04.03.2016  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Überschussfonds nach Solvency II

04.12.2015  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Übergangsmaßnahmen bei Zinssätzen und versicherungstechn. Rückstellungen

04.12.2015  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Produkte der Krankenversicherung

04.12.2015  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Wirkungen zwischen Überschussbeteiligung und Neugeschäft

04.12.2015  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten

02.12.2015  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Projektion des Referenzzinses gem. DeckRV

26.11.2018  –  DVO der Kommission: Änderung der DVO zur Übermittlung von Meldebögen

31.07.2018  –  DVO der Kommission: Berechnung von versicherungstechnischen Rückstellungen und Basiseigenmitteln (30.6. bis 29.9.2018)

03.02.2018  –  DVO der Kommission: Berechnung von versicherungstechnischen Rückstellungen und Basiseigenmitteln (31.12.2017 bis 30.3.2018)

25.11.2017  –  DVO der Kommission: Änderung der DVO hinsichtlich dem Bericht über Solvabilität und Finanzlage

25.11.2017  –  DVO der Kommission: Änderung der DVO hinsichtlich der Meldebögen an die Aufsichtsbehörde

14.11.2017  –  DVO der Kommission: Berechnung von versicherungstechnischen Rückstellungen und Basiseigenmitteln (30.9 bis 30.12.2017)

05.08.2017  –  DVO der Kommission: Berechnung von versicherungstechnischen Rückstellungen und Basiseigenmitteln (30.6. bis 29.9.2017)

18.05.2017  –  DVO der Kommission: Berechnung von versicherungstechnischen Rückstellungen und Basiseigenmitteln (31.3. bis 29.6.2017)

28.02.2017  –  DVO der Kommission: Berechnung von versicherungstechnischen Rückstellungen und Basiseigenmitteln (31.12.2016 bis 30.3.2017)

08.06.2017  –  Del. VO der Kommission: Änderungen der Del. VO (EU) 2015/35 zur Berechnung der Kapitalanforderungen (Entwurf)

30.01.2017  –  Beschluss der EIOPA: Zusammenarbeit der Versicherungsaufsichtsbehörden

16.11.2016  –  DVO der Kommission: Berechnung von versicherungstechnischen Rückstellungen und Basiseigenmitteln

21.10.2016  –  DVO der Kommission: Änderungen der Meldebögen für die Übermittlung von Informationen

31.12.2015  –  DVO der Kommission: RTS zu Meldebögen für die Übermittlung von Informationen gem. Solvency II

12.10.2016  –  DVO der Kommission: ITS zur Zuweisung externer Ratings zu Bonitätsstufen nach Solvency II

10.09.2016  –  DVO der Kommission: ITS zu Übergangsmaßnahmen für das Aktienrisiko

31.12.2015  –  DVO der Kommission: RTS zu Meldebögen für die Übermittlung von Informationen gem. Solvency II

31.12.2015  –  DVO der Kommission: ITS zu Meldebögen für Offenlegungen

31.12.2015  –  DVO der Kommission: ITS zu Verfahren, Formate und Meldebögen für den Solvabilitätsbericht

12.11.2015  –  DVO der Kommission: ITS zur Kapitalanforderung für das Wechselkursrisiko

12.11.2015  –  DVO der Kommission: ITS zu Meldungen an die Gruppenaufsichtsbehörde

12.11.2015  –  DVO der Kommission: ITS zu Standardabweichungen bei gesundheitsbasierten Risikoausgleichssystemen

12.11.2015  –  DVO der Kommission: ITS zu Beschlüssen in Bezug auf Kapitalaufschläge

12.11.2015  –  DVO der Kommission: ITS zu Verzeichnissen von Gebietskörperschaften

12.11.2015  –  DVO der Kommission: ITS zur Anpassung der Standardkapitalanforderung für Aktienanlagen

12.11.2015  –  DVO der Kommission: ITS zur Bewertung externer Ratings

25.03.2015  –  DVO der Kommission: ITS zur Genehmigung ergänzender Eigenmittelbestandteile

25.03.2015  –  DVO der Kommission: ITS zur Genehmigung einer Matching-Anpassung

25.03.2015  –  DVO der Kommission: ITS zur Genehmigung unternehmensspezifischer Parameter

20.03.2015  –  DVO der Kommission: ITS zur Genehmigung der Errichtung von Zweckgesellschaften

20.03.2015  –  DVO der Kommission: ITS zur Genehmigung eines internen Modells

20.03.2015  –  DVO der Kommission: ITS zur Verwendung eines gruppeninternen Modells

13.11.2018  –  DVO der Kommission: Versicherungstechnische Rückstellungen und Basiseigenmittel

18.08.2016  –  DVO der Kommission: Berechnung von Rückstellungen und Basiseigenmitteln

03.06.2016  –  DVO der Kommission: Berechnung von versicherungstechnischen Rückstellungen und Basiseigenmitteln

01.04.2016  –  Del. VO der Kommission: Anforderungen an qualifizierte Infrastrukturvorhaben unter Solvabilität II

09.12.2015  –  Del. Beschluss der Kommission: Vorläufige Gleichwertigkeit ausgewählter Solvabilitätssysteme

04.03.2016  –  Del. Beschluss der Kommission: Gleichwertigkeit des japanischen Solvabilitätssystems

04.03.2016  –  Del. Beschluss der Kommission: Gleichwertigkeit des in Bermuda geltenden Aufsichtssystems

24.09.2015  –  Del. Beschluss der Kommission: Gleichwertigkeit des Solvabilitätssystem in der Schweiz

21.04.2016  –  Verordnung des BMF: Kapitalausstattung von Versicherungsunternehmen

14.09.2015  –  Leitlinien der EIOPA: Informationsaustausch innerhalb von Kollegien

14.09.2015  –  Leitlinien der EIOPA: Umsetzung von langfristigen Garantien

14.09.2015  –  Leitlinien der EIOPA: Berichterstattung und Veröffentlichung

14.09.2015  –  Leitlinien der EIOPA: Bestimmung von Marktanteilen für die Berichterstattung

14.09.2015  –  Leitlinien der EIOPA: Verlängerung der Frist für die Wiederherstellung gesunder Finanzverhältnisse

23.10.2015  –  Leitlinien der EIOPA: Beaufsichtigung von Zweigniederlassungen von Versicherungsunternehmen

14.09.2015  –  Leitlinien der EIOPA: Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten

14.09.2015  –  Leitlinien der EIOPA: Unternehmenseigene Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung

02.02.2015  –  Opinion der EIOPA: Bewertung der Gleichwertigkeit

20.10.2014  –  Leitlinien der EIOPA: Verwendung der Legal Entity Identifier (LEI)

12.05.2015  –  Bericht der ESAs: Verbriefung

07.11.2016  –  Briefing des Parlaments: Passporting vs. Gleichwertigkeit

06.11.2017  –  Konsultation der EIOPA: Spezifische Sachverhalte der Del. VO zu Solvency II

07.12.2017  –  Bericht der Kommission: Erlass von delegierten Rechtsakten der Kommission unter Solvency II

14.09.2015  –  Leitlinien der EIOPA: Governance-System

31.10.2013  –  Leitlinien der EIOPA: Vorausschauende Beurteilung der eigenen Risiken

26.11.2018  –  Konsultation der EIOPA: Technischer Ratschlag zur Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in Solvency II und IDD

31.10.2013  –  Leitlinien der EIOPA: Vorantragsverfahren für interne Modelle

06.11.2013  –  Leitlinien der EIOPA: Informationsübermittlung an die zuständigen nationalen Behörden

07.04.2017  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: Behandlung von Staatenrisiken unter Solvency II

20.02.2018  –  Rundschreiben der BaFin: Finanzkonglomerate-Solvabilität

25.01.2017  –  Rundschreiben der BaFin: MaGo für Versicherungsunternehmen

12.01.2015  -  FAQ der Kommission: Solvency II Überblick

14.06.2012  –  Leitlinien der EIOPA: Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsunternehmen

25.01.2019  –  Bericht der EIOPA: Ergebnisse der Peer Review zur Geeignetheit von Mitgliedern von Aufsichtsorganen

Dokument geändert/ersetzt durch

27.12.2019  –  Richtlinie des Parlaments und des Rates: Änderung der MiFID II, Solvency II und 4. EU Geldwäsche-RL

29.11.2019  –  Del. VO der Kommission: RTS für operative Standards zum Umgang mit Daten (Entwurf)

28.12.2017  –  VO des Parlaments und des Rates: Europäisches Rahmenwerk für STS Verbriefungen (Verbriefungsverordnung)

20.09.2017  –  Verfahren 2017/0231 (COD): Änderung der MiFID II und Solvency II

20.12.2016  –  Del. VO der Kommission: Berichtigung der Del. VO (EU) 2015/35

22.05.2014  –  Omnibus II-Richtlinie

18.12.2013  –  Änderungsrichtlinie: Quick-Fix-Richtlinie (Quick-Fix Richtlinie II)

10.06.2013  -  Richtlinie des Rates: Änderung von Richtlinien zu Finanzdienstleistungen (RL 2013/23/EU)

14.09.2012  –  Änderungsrichtlinie: Umsetzung Solvabilität II (Quick-Fix-Richtlinie)

08.12.2011  –  Änderungsrichtlinie: Zusätzliche Beaufsichtigung der Finanzunternehmen eines Finanzkonglomerats

26.11.2018  –  Konsultation der EIOPA: Technischer Ratschlag zur Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in Solvency II und IDD

Nationale Umsetzung (Gesetze, Verordnungen)
Sonstige verbundene Dokumente

31.01.2020  –  Auslegungsentscheidung der BaFin: AuA zum GwG – Besonderer Teil für Versicherungsunternehmen

16.01.2020  –  Stellungnahme des GDV: Technische Ratschläge zur Überprüfung der Solvency II

13.01.2020  –  Studie der EIOPA: Vergleichsstudie zur Markt- und Kreditrisikomodellierung

11.11.2019  –  Stellungnahme des GDV: MaGo für kleine Versicherungsunternehmen

16.12.2019  –  Bericht der EIOPA: Aktiv- und Passivmanagement von Versicherern bei Illiquidität ihrer Verbindlichkeiten

09.12.2019  –  VO des Parlaments und des Rates: Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor

02.12.2019  –  Guidance der ESMA: Registrierung von Verbriefungsregistern

22.11.2019  –  Konsultation der BaFin: AuA zum GwG – Besonderer Teil für Versicherungsunternehmen

02.04.2019  –  Konsultation der EIOPA: Änderungen an der DVO (EU) 2015/2450 und an der DVO (EU) 2015/2452

26.11.2018  –  Bericht des ESRB: Makroprudenzielle Maßnahmen für Versicherungen

31.07.2018  –  Working Paper der EIOPA: Stärkung des aktuellen makroprudentiellen Regelwerks

28.02.2018  –  Advice der EIOPA: Empfehlung zu spezifischen Sachverhalten der Solvency II

02.02.2017  –  Leitlinien der EIOPA: Förderung eines wirksamen Dialogs

15.05.2017  –  Fachartikel der BaFin: Bail-in / Versicherer als Investoren bei Kreditinstituten

30.10.2015  –  Final Report der EIOPA: Übergangsmaßnahme für die Berechnung des Eigenkapitalrisikos

Management Summary

Die Europäische Kommission will die Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten im Hinblick auf die für Versicherungs- und Rückversicherungsgesellschaften geltenden Regeln harmonisieren, um die Aufnahme und Ausübung dieser Tätigkeiten zu erleichtern. Die Richtlinie schafft einen Rechtsrahmen für diese Unternehmen und ermöglicht ihnen die Ausübung des Versicherungsgeschäfts im gesamten Binnenmarkt.

Zusammenfassung:

Diese Richtlinie schafft einen rechtlichen Rahmen, der es den Versicherungs und Rückversicherungsunternehmen ermöglicht, ihre Dienstleistungen im gesamten Binnenmarkt anzubieten.

Die Richtlinie legt Vorschriften fest für:

• die Aufnahme und Ausübung der selbstständigen Tätigkeiten der Direktversicherung sowie der Rückversicherung;

• die Beaufsichtigung von Versicherungs- und Rückversicherungsgruppen;

• die Sanierung und Liquidation von Direktversicherungsunternehmen.

Die Richtlinie gilt für:

• Nichtlebensversicherungsunternehmen: insbesondere Kranken- und Unfallversicherung, Fahrzeugversicherung, Haftpflicht-, Haus- und Feuerversicherung;

• Lebensversicherungsunternehmen, die folgende Tätigkeiten abdecken:

• Rückversicherungsunternehmen.

Beistand:

Die Kommission wird vom Europäischen Ausschuss für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (AEAVBA) unterstützt.

Bedingungen für die Zulassung zur Ausübung von Versicherungstätigkeiten:

Eine Niederlassung kann Versicherungs- oder Rückversicherungstätigkeiten ausüben, wenn ihr vorab eine Zulassung von den Aufsichtsbehörden ihres Mitgliedstaates erteilt wurde. Diese Zulassung ist in der gesamten Europäischen Union (EU) gültig. Sie deckt sowohl die Niederlassungsfreiheit als auch die Dienstleistungsfreiheit ab. Bei Verweigerung der Zulassung gewährleisten die Mitgliedstaaten, dass ein gerichtlicher Rechtsbehelf eingelegt werden kann. Versicherungsunternehmen sind jedoch verpflichtet, jede andere Geschäftstätigkeit auszuschließen, während die Tätigkeit von Rückversicherungsunternehmen auf die Rückversicherung und damit verbundene Geschäfte beschränkt ist.

Durchführung der Aufsicht:

Die Aufsichtsbehörden müssen den Schutz der Versicherungsnehmer und der Begünstigten von Versicherungsleistungen garantieren. Sie wenden einen risikobasierten Ansatz an, der auf der kontinuierlichen Überprüfung der Funktionsweise der Niederlassung beruht und vor allem standortunabhängige Tätigkeiten und Prüfungen vor Ort umfasst.

Gleichzeitige Ausübung einer Tätigkeit im Bereich der Lebensversicherung und der Nichtlebensversicherung:

Versicherungsgesellschaften dürfen nicht gleichzeitig Lebens- und Nichtlebensversicherungen betreiben. Allerdings können Unternehmen, die Lebensversicherungstätigkeiten ausüben, für bestimmte Nichtlebensversicherungstätigkeiten eine (Unfälle und Krankheiten) Zulassung erhalten. Umgekehrt können Unternehmen, die für Unfall- und Krankheitsrisiken zugelassen sind, eine Zulassung für die Ausübung von Lebensversicherungstätigkeiten erhalten.

Vorschriften für die Bewertung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, der versicherungstechnischen Rückstellungen, der Eigenmittel, der Solvenzkapitalanforderung, der Mindestkapitalanforderung und Anlagevorschriften:

Vermögenswerte werden mit dem Betrag bewertet, zu dem sie zwischen Geschäftspartnern getauscht werden könnten, wogegen Verbindlichkeiten mit dem Betrag bewertet werden, zu dem sie zwischen Geschäftspartnern übertragen oder beglichen werden könnten. Für sämtliche Versicherungs- und Rückversicherungsverpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern und den Anspruchsberechtigten von Versicherungs- oder Rückversicherungsverträgen müssen versicherungstechnische Rückstellungen gebildet werden. Der Wert der versicherungstechnischen Rückstellungen entspricht dem Betrag, den Versicherungs- oder Rückversicherungsunternehmen zahlen müssten, wenn sie ihre Versicherungs- und Rückversicherungsverpflichtungen unverzüglich auf ein anderes Unternehmen übertragen würden. Dieser Wert entspricht der Summe aus dem besten Schätzwert und einer Risikomarge.

Die Eigenmittel setzen sich zusammen aus:

• Basiseigenmitteln, die sich aus dem Überschuss der Vermögenswerte über die Verbindlichkeiten und den nachrangigen Verbindlichkeiten zusammensetzen;

• ergänzenden Eigenmitteln, die sich aus Bestandteilen zusammensetzen, die nicht zu den Basiseigenmitteln zählen und die zum Ausgleich von Verlusten eingefordert werden können.

Die Solvenzkapitalanforderung wird durch anrechnungsfähige Eigenmittel gedeckt, die von den Mitgliedstaaten für Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen verlangt werden. Sie deckt folgende Risiken ab:

• nichtlebensversicherungstechnisches Risiko;

• lebensversicherungstechnisches Risiko;

• krankenversicherungstechnisches Risiko;

• Marktrisiko;

• Kreditrisiko;

• operationelles Risiko.

Die anrechnungsfähigen Basiseigenmittel müssen die Mindestkapitalanforderung abdecken. Dieses Mindestkapital muss einem Betrag von anrechnungsfähigen Basiseigenmitteln entsprechen, bei dessen Unterschreitung die Versicherungsnehmer und Anspruchsberechtigten einem erhöhten Risikoniveau ausgesetzt sind. Die absolute Untergrenze für die Mindestkapitalanforderung liegt bei :

• 2 200 000 EUR für Nichtlebensversicherungsunternehmen;

• 3 200 000 EUR für Lebensversicherungsunternehmen;

• 3 200 000 EUR für Rückversicherungsunternehmen.

Im Hinblick auf Anlagen dürfen Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen nur in Vermögenswerte und Instrumente mit leicht feststellbarem Risiko investieren. Dennoch verfügen die Unternehmen über eine gewisse Anlagenfreiheit.

Feststellung, ob ein Versicherungs- bzw. Rückversicherungsunternehmen in Schwierigkeiten ist:

Sollten die versicherungstechnischen Rückstellungen nicht dem Betrag entsprechen, den die Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen zahlen müssten, wenn sie ihre Versicherungs- und Rückversicherungsverpflichtungen unverzüglich auf ein anderes Versicherungs- oder Rückversicherungsunternehmen übertragen würden, können die Aufsichtsbehörden des Herkunftsmitgliedstaats des Unternehmens die freie Verfügung über die Vermögenswerte untersagen.

Sollte die Solvenzkapitalanforderung eines Unternehmens nicht mehr erfüllt sein, muss es die Aufsichtsbehörden umgehend informieren. Nach Feststellung der Nichtbedeckung der Solvenzkapitalanforderung muss das Unternehmen der Aufsichtsbehörde einen Sanierungsplan vorlegen. Sollte die Mindestkapitalanforderung nicht mehr bedeckt sein, muss das Unternehmen außerdem einen kurzfristigen Finanzierungsplan vorlegen.

Ausübung der Niederlassungs- und die Dienstleistungsfreiheit:

Will ein Versicherungsunternehmen eine Zweigniederlassung gründen, ist dies der Aufsichtsbehörde des Herkunftsmitgliedstaates zu melden. Eine Zweigniederlassung ist eine ständige Vertretung des Unternehmens, die durch ein einfaches Büro wahrgenommen werden kann, das vom Personal des Unternehmens oder einer unabhängigen beauftragten Person geführt wird.

Vorschriften für Zweigniederlassungen in der EU, deren Geschäftssitz außerhalb der Gemeinschaft liegt:

Unter folgenden Voraussetzungen kann ein Mitgliedstaat die Zulassung für die Zweigniederlassung eines Unternehmens, dessen Sitz außerhalb der Gemeinschaft liegt, in seinem Hoheitsgebiet erteilen:

• es ist nach dem nationalen Recht seines Sitzlandes zur Ausübung der Versicherungstätigkeit befugt;

• es verpflichtet sich, die Solvenzkapitalanforderung und die Mindestkapitalanforderung zu decken;

• es erfüllt die festgelegten Governance-Anforderungen;

• es legt einen Tätigkeitsplan vor.

Die Zweigniederlassung eines außergemeinschaftlichen Unternehmens kann ihren Vertragsbestand an ein übernehmendes Unternehmen in demselben Mitgliedstaat übertragen.

Beaufsichtigung der Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen einer Gruppe:

Der Begriff Gruppe bezeichnet eine Gruppe von Unternehmen,

• die aus einem beteiligten Unternehmen, dessen Tochterunternehmen und den Unternehmen besteht, an denen das beteiligte Unternehmen eine Beteiligung hält;

• die auf der Einrichtung von vertraglichen oder sonstigen finanziellen Beziehungen zwischen diesen Unternehmen beruht.

Die Mitgliedstaaten verpflichten die beteiligten Versicherungs- oder Rückversicherungsunternehmen sicherzustellen, dass die Gruppe stets über anrechnungsfähige Eigenmittel zumindest in Höhe der berechneten Solvenzkapitalanforderung verfügt. Die Mitgliedstaaten legen Modalitäten für die Gruppenaufsicht fest. Aus den Aufsichtsbehörden der betroffenen Mitgliedstaaten wird eine für die Gruppenaufsicht zuständige Behörde ausgewählt. Sie ist insbesondere für Folgendes zuständig:

• Koordinierung der Sammlung und Verbreitung von Informationen;

• aufsichtliche Überprüfung und Beurteilung der Finanzlage der Gruppe;

• Beurteilung der Einhaltung der Vorschriften über Solvabilität, Risikokonzentration und gruppeninterne Transaktionen durch die Gruppe;

• Beurteilung des Governance-Systems der Gruppe.

Wenn das Mutterunternehmen seinen Sitz außerhalb der Gemeinschaft hat, muss das Unternehmen von der Aufsichtsbehörde des betreffenden Drittlands beaufsichtigt werden.

Sanierung und Liquidation von Versicherungsunternehmen:

Sanierungsmaßnahmen sind Maßnahmen, bei denen die zuständigen Behörden tätig werden. Sie dienen der Sicherung oder Wiederherstellung der finanziellen Lage eines Versicherungsunternehmens. Nur die zuständigen Behörden des Herkunftsmitgliedstaates sind befugt, über Sanierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit einem Versicherungsunternehmen zu entscheiden. Diese Maßnahmen werden gemäß den im Herkunftsmitgliedstaat geltenden Rechtsvorschriften durchgeführt.

Beim Liquidationsverfahren wird das Vermögen eines Versicherungsunternehmens verwertet und der Erlös unter den Gläubigern, Anteilseignern oder Mitgliedern verteilt. Wie bei den Sanierungsmaßnahmen sind auch in diesem Fall nur die zuständigen Behörden des Herkunftsmitgliedstaates befugt, über die Liquidationsverfahren eines Versicherungsunternehmens zu entscheiden.

Aufhebung:

Die vorliegende Richtlinie hebt folgende Richtlinien auf: 64/225/EWG, 73/239/EWG, 73/240/EWG, 76/580/EWG, 78/473/EWG, 84/641/EWG, 87/344/EWG, 88/357/EWG, 92/49/EWG, 98/78/EG, 2001/17/EG, 2002/83/EG und 2005/68/EG.

© EUR-Lex / eur-lex.europa.eu

Neu in Regupedia: 27.05.2015
Letztes Update: 10.09.2018

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